Abenteuer in Kaphornia

lugg_und_trug_coverDer Sommer geht vorbei, doch in den nächsten Wochen herrscht in unserer Rollenspielrunde noch eine kurze Urlaubsphase. Wir haben gerade unsere Kurzkampagne mit Yggdrasill abgeschlossen und wollen dann demnächst mit Earthdawn – The Age of Legend starten. Doch in der Zwischenzeit werden wir uns mit Abenteuer in Kaphornia etwas die Zeit vertreiben.

Am Dienstag geht es dann mit dem ersten Band Lugg & Trug los. Meine beiden Mitspielerinnen werden je zwei Heldinnen durch die Geschichte führen. Mit dabei sind die Hexe Tamya, die Diebin Nazomi, die Schwester der Dunkelzwergin Dupine mit Namen Salena und die Halbling-Kundschafterin Rosa Rotfuss.

Ich bin sehr gespannt wie sich das Spiel am Spieltisch schlägt und ob es uns die versprochene Kurzweil beschert. Weiteres Material zu der Serie, die bereits seit 2012 existiert, gibt es massenhaft direkt bei Ulisses Spiele. Sollten wir mit der ersten Geschichte gut durchkommen und dann noch weiteres Interesse an einer Fortsetzung bestehen folgt auch noch der zweite Teil mit Die Insel der Piranha-Menschen.

Mitspielersuche über spielerverzeichnis.org

sv_logo_w12-300x300Unter der URL spielerverzeichnis.org gibt es seit einiger Zeit eine neue Mitspielersuche. Mittlerweile ist das Projekt dem Beta-Status entwachsen und vollfunktionsfähig. Neben Spielerinnern und Spielern kann man auf der Karte auch nach Vereinen, Conventions und Läden suchen. Ein Veranstaltungskalender nebst Karte rundet aktuell das Angebot von spielerverzeichnis.org ab. Mit 422 registrierten Spielern (Stand 6.9.2016)  ist die Verbreitung sicherlich noch gering, aber das Projekt ist definitiv auf einem guten Weg.

Seit gestern bin ich beim Spielerverzeichnis registriert, mein ausbaufähiges Profil gibt es hier!

 

Beyond the Wall – In die Ferne

Beyond-the-Wall-In-die-FerneSeit ein paar Tagen läuft die Vorbestelleraktion für In die Ferne, der ersten Erweiterung zu deutschen Ausgabe von Beyond the Wall. Die Jungs von System Matters haben sich für die Vorbesteller auch wieder was besonderes ausgedacht und so gibt es zusätzliche Schauplätze (kleine und große) für alle die dabei helfen, dass In die Ferne gedruckt wird.

Nachdem ich bereits beim Grundregelwerk dabei war und mir das Produkt sehr gut gefallen hat, darf ich mich auch jetzt wieder zu den Vorbestellern zählen. Mittlerweile, während ich diesen Beitrag verfasse, sind bereits 79 von 200 benötigten Vorbestellungen beim Verlag eingegangen. Die Aktion läuft noch bis Ende September.

Mehr Informationen zu der Aktion gibt es unter: http://www.system-matters.de/spiele/beyond-the-wall/vorbestelleraktion-in-die-ferne/

Vermächtnis der Kai (John Grant & Joe Dever)

Legends-of-Lone-Wolf-front_720x600Vermächtnis der Kai ist der erste Band in der Reihe Legends of Lone Wolf, die Geschichte basiert auf den bekannten Fantasy-Spielbüchern.  Als Autoren sind John Grant und Joe Dever genannt.

Der Schatten der Armeen der Finsternis liegt drohend hinter dem Schroffsteingebirge, das die Düsterlande vom Rest Magnamunds und den freien Königreichen trennt. Tapfer stehen die Nordländer Sommerlunds – angeführt durch den Orden der Kai und die Bruderschaft des Kristallsterns – den finsteren Mächten entgegen. Doch Vonotar, der machthungrige Magier, hat längst seine eigenen Pläne und ebnet dem finsteren Lord Zargarna den Weg. Die Zeitenwende ist angebrochen – die unbeschwerten Tage der freien Königreiche dahin – die Invasion Sommerlunds hat begonnen… 

Vermächtnis der Kai betrachtet die Anfänge der Geschichte um Einsamer Wolf, diesmal jedoch als Roman. Der Leser erfährt Hintergründe über die Ursprünge des Polyversums  Aon und der Welt Magnamund. Magnamund ist die Welt auf der die Kräfte des Guten in Form der Götter Kai und Ishir gegen die Kräfte der Bösen, repräsentiert durch Naar, dem Gott der Finsternis, ringen.

Der kundige Leser wird im Laufe der Geschichte feststellen, dass einige Facetten der Erzählung eine andere Ausprägung annehmen. Diese Entwicklungen unterscheiden sich von den Erlebnissen die man als Einsamer Wolf aus dem ersten Spielbuch vielleicht gewohnt ist. Der erste Teil der Geschichte befasst sich mit den Hintergründen des Ewigen Kampfes zwischen den Kräften des Guten und des Bösen. Danach rücken der Magier Vonotar und sein Weg zum Bösen, sowie der junge Magier Banedon und natürlich Einsamer Wolf in den Fokus. Alles gipfelt im Untergang des Kai-Ordens und dem Zusammentreffen von Einsamer Wolf und Banedon. Die Wesenheit Alyss spielt in der Geschichte ebenfalls eine gewichtige Rolle.

Die Geschichte ist spannend zu lesen, aber leider auch viel zu schnell zu Ende. Die Lektüre der 324 Seiten verging wie im Flug. Den Schreibstil der Übersetzung empfand ich als sehr angenehm, passend für einen schönen Sonntag auf der Terrasse. Wer die Geschichte des ersten Bandes durch hat muss nicht verzagen, mit Tor der Finsternis ist der zweite Teil bereits erhältlich. Ich freue mich bereits auf den zweiten Teil und hoffe, das Einsamer Wolf noch zahlreiche Anhänger finden wird.

Soylent Green (Harry Harrison)

soylent_green_720x6001999 ist die Bevölkerung des Planeten explodiert. Die 35 Millionen Einwohner von New York City bringen ihre Fernseher mit Pedalkraft zum Laufen, randalieren wegen Wasserknappheit, rauben Linsen-Steaks und werden mit Stacheldraht, der vom Himmel fällt, in Schach gehalten.

Als ein Gangster während einer glühenden Hitzewelle in Manhattan ermordet wird, setzt man den Polizisten Andy Rusch unter Druck, das Verbrechen aufzuklären, der wiederum ist aber auch von der wunderschönen Freundin des Opfers fasziniert. Doch in den verrückten Straßen von New York City, vollgestopft mit Leuten, und in einer Welt, die den Bach hinuntergeht, ist es schwer, einen Killer zu fassen, geschweige denn das Mädchen zu bekommen.

Die Geschichte Soylent Green von Harry Harrison weiß auch noch nach 50 Jahren zu fesseln und hält heutzutage eine gewisse Brisanz bereit. Die Ausbeutung der Rohstoffe der Erde ist nach wie vor ein mehr als aktuelles Thema. Die Dystopie von Harry Harrison zeigt ein verstörendes Bild eines möglichen New York des Jahres 1999.

Die Fassung vom Mantikore Verlag ist meiner Ansicht nach gut gelungen. Eine angenehme Schriftgröße und die Haptik des Papiers machen die Lektüre des Buches sehr angenehm. Was negativ auffällt ist das schlechte Lektorat des Buches. Teilweise fehlen einzelne Worte oder es werden schlicht die falschen Worte benutzt. So wird „Wann“ anstelle von „Wenn“ verwendet, gerade diese Fehler hätten einem kritischen Lektor auffallen müssen.

Wer sich von diesen Einschränkungen nicht abschrecken lässt, dem kann ich bedenkenlos den Kauf des Buches empfehlen. Man erhält eine fesselnde Geschichte, die einem durchaus auch zum Nachdenken anregt.