Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


Seitenleiste

kampagnen:beyondthewall:bericht02

Bericht - Auf dem Weg nach Ostenwall und in Ostenwall

Lily schildert die weiteren Ereignisse vom 27. Juni bis 4. Juli

27. Juni

Bei Otto den Wahnsinnigen ist Randolf ganz in seinem Element. Geschickt entlockt er dem alten Kauz wahre Schauergeschichten vom grauen Prinzen, auch hat Otto eine ganz eigene Sicht über den Kampf mit dem Drachen – nämlich das Wilbur Burscheidt den Drachen besiegt und vertrieben hat und nicht der Ritter Georg. Bevor sich die Gruppe von Otto verabschiedet, kauft Randolf Otto noch ein kleines Fäßchen Selbstgebranntem ab. Für die Nacht suchen die Helden nochmal Obdach im schäumenden Krug. Vor der Nachtruhe zeigen Randolf und Widmar sich wieder gegenseitig ein paar Zauber. Den Heulzauber hat es Liam angetan – der Feenhund unterstützt den Zauber stimmgewaltig, sehr zum Verdruss der Wirtin. Des Nachts hat Randolf einen Albtraum, aus dem er schreiend erwacht. Da er sich schnell alles an Erinnerung aus dem Traum notiert, kann er den anderen dann von seinem Traum berichten.

„Er wurde von unheimlichen Gestalten aufgelauert und verfolgt. Als er vor ihnen flieht, landet er in einem Moorloch. Eine riesige Tiergestalt schaut mit einer schrecklichen Boshaftigkeit in den Augen zu, wie Randolf im Moor versinkt. Dann taucht eine graue Gestalt auf, die das Wesen mit einer kurzen Handbewegung fortschickt. Die graue Gestalt sieht so aus, wie die, welche Randolf schon seit jungen Jahren immer wieder verfolgt hat. Randolf versucht einen Zauber, um die Gestalt abzuwehren, aber er versinkt nur weiter in den Morast des Moors. Die graue Gestalt streckt seine Hand aus und drückt Randolf tiefer runter. Dann erwacht Randolf in seinem Bett.“ Die anderen lauschen skeptisch Randolfs Traumbericht.

28. Juni

Am nächsten Morgen entdeckt Randolf, das seine Stiefel mit noch feuchtem Morast überzogen sind. Da Liam immer etwas Magie ausstrahlt geht Lily mit Gudrun und dem Feenhund aus dem Raum und die drei begeben sich zum Frühstück. Randolf findet an seinem Bett und seinen Stiefeln Reste von Magie. Als Randolf und Widmar sich dann zu den beiden Frauen gesellen wollen, sieht Randolf beim runterkommen eine grau gekleidete Gestalt am Tresen stehen und will sein Schwert ziehen. Aber Widmar kann ihn gerade noch zurückhalten. Stattdessen wirkt Randolf einen Zauber um was über die Person herauszufinden. Seinem Gesichtsausdruck nach, hat er wohl nichts erfahren. Die Wirtin stellt die graue Person als Kaspar Hölderlin vor. Selbst während des Frühstücks mit den anderen lässt Randolf den Hölderlin nicht aus den Augen.

Den restlichen Vormittag verbringen die vier damit, sich mit allem Nötigen für eine längere Reise einzudecken. Danach brechen die vier in Richtung Osterwall auf. Bis zum Abend verläuft die Reise ereignislos – außer das Randolf und Widmar fleißig dabei sind, sich weiter gegenseitig ihre Zauber zu lehren. Am abendlichen Rastplatz geht es bei den beiden auch fleißig weiter, während Lily versucht mit Liam zu arbeiten und ihn davon abzuhalten, die Heulzauber der beiden stimmgewaltig zu unterstützen. In der Nacht wird die Gruppe von Randolfs Schutzzauber geschützt.

1.Juli

Nach dem Morgenmahl geht es weiter Richtung Pass. Ein Paar auf einem Ochsenkarren kommt der Gruppe entgegen. Sie sind Händler und möchten Ziegenhäute und –käse in Echsenfurt verkaufen. Rudolf und Matilda kommen aus Fölsen und treiben Handel in den umliegenden Dörfern. Sie berichten von Reitern, welche durch das Land ziehen. Die Reiter sollen ein Wappenrock tragen und was mit der Kaiserstadt zu tun haben. Das Händlerpaar ist einstimmig der Meinung, dass man diesen Reitern tunlichst aus dem Weg gehen sollte. Desweiteren erzählen sie von Tiermenschen welche in Osterwall Ziegen klauen wollten, aber von den Bewohnern vertrieben wurden. Randolf fragt sie, ob sie auch schon mal Zetauren gesehen haben. Rudolf hat schon mal mit ihnen gehandelt. Sie sind ein scheues Völkchen, berichtet er. Die Kommunikation ist nicht leicht, da die Zetauren anscheinend keine menschliche Sprache beherrschen. Nach dem noch einige Höflichkeiten ausgetauscht wurden, geht es weiter – für die Gruppe weiter Bergauf und die beiden Händler bergab.

2. Juli

Nach einer weiteren ruhigen Nacht geht es weiter Richtung Pass. Ein Nieselregen setzt ein. Auf einmal meint Gudrun ein Geruch nach nassem Tierfell wahrzunehmen. Und dann etwas weiter, vernimmt die Gruppe laute Stimmen. Und die vier schleichen sich erst mal vorsichtig an, um einen Überblick über die vorliegende Lage zu bekommen. Beim näher kommen sind eindeutige Geräusche zu hören, welche entstehen, wenn jemand geschlagen wird. Auf einer Lichtung befinden sich vier in ledernen Rüstungen gekleidete Personen welche zwei einfach gekleidete andere Person gefangen haben und nun verhören. Ein Gerüsteter, mit einem Langbogen über der Schulter, kümmert sich um die Pferde, ein zweiter hält sein Schwert mit der Spitze ins Lagerfeuer, der dritte hält einen der Gefangenen fest, während der vierte auf den Gefangenen einschlägt. Der zweite Gefangen ist an einem Baum gebunden und sieht auch so aus, als ob er auch dieselbe Behandlung erhalten hat. Die Gefangenen, wahrscheinlich Ziegenhirten, können den Reitern wohl nicht die geforderten Antworten liefern. Gudrun nimmt ihren Bogen und schießt auf den Schläger, welcher mit einem Treffer im Hals zu Boden fällt. Die anderen drei Helden nutzen die Überraschung aus und greifen, angefeuert von Randolf, an. Der Bogenschütze schießt auf Lily. Diese kann aber ausweichen, dafür springt Liam den Mann an und verletzt ihn schwer. Lily erlöst den Mann von seinen schweren Verletzungen. Widmar fordert die beiden anderen Reiter zur Aufgabe auf, was diese dann auch tun. Die beiden werden an denselben Baum gefesselt, an dem zuvor einer der Ziegenhirten gefesselt war. Randolf versorgt die Wunden der beiden Befreiten. Danach werden die Sachen der Reiter durchsucht. Lily lässt unauffällig das Geldsäckel des Bogenschützen in ihre eigenen Tasche verschwinden. Randolf verteilt die Münzen, welche er gefunden hat unter der Gruppe auf.

Unter Foltern androhen bekommt Randolf die beiden Reiter, Konrad und Theodor, zum Reden. Sie kommen aus Sternenburg und sind Kundschafter, welche voraus geschickt wurden. Der Rest der Truppe, ca. 200 Mann, befindet sich noch eine Wochenreise südlich von hier entfernt. Widmar und Lily schauen sich die Ausrüstungen der Reiter genauer an. Sowohl auf den Lederrüstungen wie auch dem Rüstzeug der Pferde ist ein Wappen zu sehen. Ein weißer Doppelkopfadler auf blauem Grund unter drei goldenen Sternen.

Die Helden nehmen die Pferde, wobei die beiden leichtesten sich jeweils ein Ross mit einem Ziegenhirten teilen, und die beiden Gefangenen müssen laufen.

3.Juli

Als die auffällige Gruppe in Osterwall eintrifft, kommt ihnen auch schon der Wachmann Pieter Meestmuchier entgegen. Dieser spricht mit einem seltsamen Akzent. Nachdem die Helden, unterstützt von den beiden Hirten, dem Wachmann alles über die gestrigen Vorkommnisse berichtet haben, werden die Gefangenen in den nicht mehr genutzten Ziegenstall des Wachmanns eingesperrt. Nachdem die Ziegenhirten sich verabschiedet haben, bleiben die Helden noch bei Pieter und unterhalten sich mit ihm. Auch bewundern sie seine Hausdekorationen, welche aus allerlei Kuriositäten zu bestehen scheint. Er erzählt, dass seine Familie aus Eichenwacht kam und er deswegen immer noch den alten heimatlichen Zungenschlag hat. Während Widmar sich intensiver mit den Kuriositäten beschäftigt, fragt Randolf ihn nach Bruno Gefeller, Pieter kann ihm den Weg zur Hütte des Ziegenzüchters beschreiben, und nach der Käserei von Franka. Auch kommt das Gespräch auf die Tiermenschen, welche im Gebirge ihr Unwesen treiben sollen. Als Pieter die Tierwesen als harmlos abtut, warnen ihn Randolf und Lily davor und berichten von deutlich aggressiveren Tierwesen in Mühlstädt. Gudrun fragt nach ihren Bruder Christian, welcher in die Familie Fischer eingeheiratet hat.

Während dessen hat Widmar unter den Sammelsurien zwei magische Gegenstände entdeckt und fragt Pieter, ob er sich diese zwei Sachen genauer anschauen darf. Pieter ist begeistert, seine Sachen anderen zu zeigen. Als erstes entfaltet er ein Banner, welcher aus sehr teurem Stoff besteht und mit Goldfäden durchwirkt ist. Es zeigt einen roten Mantikora auf grünem Grund. Das Wesen steht auf den Hinterbeinen aufgerichtet, wie zum Sprung bereit. Zu Widmars Bedauern ist das Banner zu groß und unhandlich um es mitzunehmen. Über den zweiten Gegenstand kann Pieter nicht viel berichten, nur das er eine ganze Kiste voller unterschiedlicher Ringe besitzt. Pieter ist bereit den Ring gegen die alter Landkarte der vier zu tauschen. Da sich die Gruppe nicht von der Landkarte trennen will, bietet Widmar dafür seine Sternenkarte zum Tausch an und Pieter ist damit einverstanden.

In Ostenwall - Früher Nachmittag

Gudrun, Lily, Randolf und Widmar gehen zum örtlichen Gasthof – eine kleine Möglichkeit, für Reisende zu übernachten und ihre Pferde unterzustellen. Sie stellen ihre Pferde dort unter und bemerken, dass dort bereits ein Pferd steht. Aber es geht erstmal zu weiter zu Bruno Gefäller. Nach ungefähr 30 Minuten Fußmarsch kommen sie zu einer kleinen Hütte, umgeben von Wiesen mit weidenden Tieren. Vorm Haus sitzt ein älterer Mann, so ca. 50 Jahr alt und raucht aus einer Meerschaumpfeife. Nach der Begrüßung fragt Randolf ihn nach den Grauen Prinzen, woraufhin Bruno ganz nervös wird. Er bezeichnet den Grauen Prinzen als Geißel, und zwar nicht nur hier in der Gegend. Bruno war in seinem Reich gewesen, Alptraumhafte Gestalten verfolgten ihn, aber es gab eine kleine Lücke, wodurch ein kleiner Junge, wie Bruno damals, flüchten konnte. Er hat bis heute noch Alpträume vom Prinzen. Bruno rezitiert ein paar Verse, aber nur Widmar kann sie sich merken. Es geht darum, wie ein Gruppe Mutiger ins Reich des Grauen Prinzen eindringen kann und sich ihm gemeinsam entgegenstellen kann. Bruno verweist die Gruppe auch an die Stöllners und die Fischers, die hätten auch ihre Erfahrungen mit dem Grauen Prinzen gemacht.

Die Stöllners betreiben eine Erzmine, etwas außerhalb des Ortes. Kurz bevor die Gruppe beim Haus der Stöllners eintreffen, bemerken sie zwei Gruppen von Menschen – drei kommen den Hang herauf, zwei andere gehen Richtung Dorf. Der Weg der Gruppe kreuzt sich mit den dreien. Der ältere stellt sich als Harald Stöllner vor und seine beiden Söhne, Hannes und Phillip. Randolf führt das Wort und fragt direkt nach den Grauen Prinzen. Er wird vom Ruf einer Frau aus dem Haus unterbrochen, die ruft, dass das Essen fertig ist. Die vier wollen Harald aber nicht vom Essen abhalten, aber Harald lädt die Helden zum Essen ein. Heidegrund Stöllner ist eine gute Köchin, es gibt Ziegenbraten. Nach dem Essen, bei einem Becher von Randolfs Met erzählt Harald von zwei 9jährigen Kindern, welche vermutlich entführt wurde – Christoph Fischer und Thomas Stoltefuß. Es gibt aber auch Gerüchte, dass beide Kinder in den Bärenbergstollen gegangen sind. Die Fischers haben Christoph am Fuße des Berges, indem sich der Stollen befindet, zerschmettert gefunden. Die Stöllners haben daraufhin den alten Stollen geschlossen und weiter unten einen neuen geöffnet. Thomas dagegen wurde nie gefunden. Dies geschah im Jahr 199. Thomas Schwester Hilde hat Christian Pfeilmacher, Gudruns Bruder, geheiratet. Harald hat auf die Ahnen vertraut, dass der Graue Prinz nie seine Söhne holen wird.

Die vier Helden verabschieden sich und gehen zu den Fischers. Diese bewirtschaften ein großes Gelände und besitzen neben dem steinernen Haupthaus diverse Stallungen und ein neues, noch im Bau befindliches Haus. Beim Anblick der beiden Arbeiter am Bau eilt Gudrun voraus und begrüßt den jüngeren Mann – ihren Bruder Christian. Christian und sein Schwiegervater Michael bauen zusammen das Haus, damit Christian mit seiner hochschwangeren Frau Hilde dort bald einziehen können. Als Hilde mit Gudrun ins Haupthaus geht um Getränke zu holen, fragt Randolf die beiden Männer nach dem Grauen Prinzen und dem Verschwinden der beiden Kinder vor vielen Jahren. Michael leugnet die Existenz des Grauen Prinzen. Im Haus unterhält sich Gudrun mit Hilde und deren Mutter Marlene. Unter anderem werden Reiter erwähnt, welche vor Wochen durchs Dorf kamen. Später am Abend wird es sich zusammen gemütlich gemacht und Neuigkeiten aus Mühlstädt und Ostenwall. Die vier können im Ziegenstall auf einem Strohlager bequem nächtigen.

4. Juli 213

Die vier begleiten am nächsten Morgen Hilde nach dem Frühstück ins Dorf. Randolf will zu Morna. Die Gruppe trifft Morna in ihrem Kräutergarten an, Randolf fragt sie nach Siliva – diese war vorm Winter hier und suchte nach dem Sitz der Weisen. Ein Versammlungsort von mächtigen Magiekundiger, weit im Norden, noch jenseits des Amboßgebirges. Silvia wollte dorthin, Morna vermutet aber, das sie im Winter nur bis zur Zwergenstadt Sham kommen konnte. Gudrun erkundigt sich bei Morna nach dem Gesundheitszustand von Hilde – Morna ist auch dir Hebamme im Dorf – und erhält eine positive Antwort. Randolf fragt dann nach den Kindern Christoph und Thomas. Aber Morna war erst nach diesem Vorfall ins Dorf gekommen. Sie weiß aber, wenn ein großes Ereignis bevorsteht, das der Graue Prinz dann immer aktiver wird. Widmar meint, das nun eins bevor steht, das das Denkmal zum Sieg über den Drachen versenkt wurde. Morna stimmt dieser Mutmaßung zu und verabschiedet sich dann. Die vier Helden gehen dann los, um sich die Klippe anzuschauen, von der der Junge damals gefallen sein soll. Es geht über einen ausgetretenen Pfad hoch zu Stollen. Der Klippenrand besteht aus viel Geröll und Abraum aus der Mine, ein falscher Schritt kann hier leicht tödlich enden. Die vier gehen weiter bis zur Mine, welche mit mittlerweile morschen Brettern verschlossen ist. Randolf und Widmar haben ein Ungutes Gefühl. Lilys Feehund Liam weigert sich, näher als 5 Schritte an den Eingang heran zu gehen. Als die anderen in den Stollen wollen, bleibt Lily lieber bei ihrem Hund draussen und gibt Widmar ihre Öllampe. Gudrun, Randolf und Widmar gehen in den dunklen Stollen hinein.

Der Gang führt gerade aufwärts bis zu einer T-Kreuzung. Die drei entscheiden sich für einen Gang, dieser geht nun wieder abwärts, vorbei an verrostetem Werkzeug und verrotteten Körben. Als plötzlich der Boden unter ihnen nachgibt, kann Widmar sich mit einem Satz nach vorne vor einer Rutschpartie retten. Gudrun und Randolf aber rutschen eine Schräge hinunter. Gudrun kann ihren Fall stoppen, aber Randolf fällt bis ganz unten durch. Widmar hilft erst Gudrun mit einem Seil wieder nach oben, dann Randolf.

Als Lily Lärm aus dem Stollen hört, geht sie mit einer provisorischen Fackel, welche sie am Eingang gefunden hat, nun auch in den Stollen hinein – Liam bleibt winselnd draußen. An der T-Kreuzung angekommen ruft Lily nach den anderen, aber hört nichts und wendet sich nach rechts. Immer wieder ruft Lily die Namen der anderen – hört aber nichts weiter. Mit mulmigem Gefühl geht sie aber weiter.

Randolf meint einmal, das Licht einer Fackel weiter voraus zu sehen. Zusammen mit Widmar versucht er Magie zu erkennen. Gudrun geht ein paar Schritte weiter um eine Ecke und muss dann feststellen, dass der Gang aus dem sie kam, verschwunden ist. Und Randolf und Widmar stellen erschrocken fest, das Gudrun verschwunden ist, als sie beide versucht haben Magie zu erkennen. Widmar beginnt die Verse von Bruno zu zitieren und Randolf fällt mit ein. Verbessert einige Ausdrücke sogar.

Lily kommt zu einer Art Balkon mit Blick in eine riesige Höhle. Am Boden wachsen meterhohe leuchtende Pilze. Am Rande des Balkons wächst ein Dornengeflecht, welche aber auch irgendwie wie Wurzeln aussehen. Die Höhlendecke scheint ca. 20 Meter über dem Balkon zu sein, der damit wahrscheinlich so auf der Hälfte der Gesamthöhe der Höhle sich befindet.

Gudrun geht dann nach wenigen erfolglosen Rufen den Gang weiter bergab und folgt dem rauschen eines Flusses. Die Wände leuchten Stellenweise. Randolf und Widmar erreichen beim weitergehen den Eingang einer Höhle, welche durch ein riesiges Spinnennetz versperrt ist. Randolf schlägt mit dem Schwert auf das Netz. Als Reaktion darauf hören die beiden ein unheimliches Schaben. Lily ruft vom Balkon die Namen ihrer Kameraden in die Höhle hinein.

Gudrun erreicht den Fluss und schwimmt dann doch durch den reißenden Fluss – immer noch besser als zu warten, was das Geräusch von Hufen verursacht, welches sie hinter sich hört. Am anderen Ufer stellt sie fest, dass das ganze Ufer von leuchtenden Schwämmen bewachsen ist. Randolf und Widmar singen weiter ihre Verse und versuchen das Netz zu zerstören. Es tauchen drei riesige Spinnen auf. Lily kletter gekonnt die Ranken herab bis zum Boden und steht dann vor einem leuchtenden Pilzwald. Randolf und Widmar werden von einer Flut von Spinnen überrannt. Auch Lily und Gudrun wird es schwarz vor Augen und als sie wieder sehen können, sitzen alle vier Helden wieder zusammen auf dem Boden. Der Himmel ist mit lila Wolken bedeckt und immer wieder kommen von oben rote Blitze heraus. Die vier fassen sich an den Händen und singen zusammen die Verse. Die Sturmwolken rasen auf sie zu – es fängt an Säure zu regnen. Die Helden lassen sich nicht entmutigen und gehen auf den Säureregen zu. Randolf bekommt sogar ein paar schmerzhafte Tropfen ab. Die vier singen weiter ihre Verse und ein unsichtbarer Schirm bildet sich über ihnen und hält den Säureregen ab.


kampagnen/beyondthewall/bericht02.txt · Zuletzt geändert: 2017/08/24 19:57 von stefan