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kampagnen:beyondthewall:bericht05

Bericht 05 - Widmar im Koma II

Lilys Notizen

In der Nacht wird Widmar von Fieberalpträumen heimgesucht.

12. Juli 213

Der nächste Morgen beginnt stürmisch und das Gewitter über der Steppe wird anscheinend immer heftiger. Die Helden ziehen weiter Richtung Rote Steppe und halten unterwegs Ausschau nach Mondtermiten. Am Fuße der Berge wird nach einem ereignislosen Tag ein Nachtlager aufgeschlagen. Randolf zieht wieder einen Schutzkreis darum. Aber auch diese Nacht wird Widmar von Alpträumen geplagt.

13. Juli 213

Der neue Tag bringt erfreuliches - Gudrun entdeckt einen Termitenweg. Nach ca. 2 bis 3 Stunden führt Gudrun die Gruppe zu einem Termitenbau. Dieser ist ungefähr 12 m hoch und hat einen Durchmesser von ca. 6 m. Wie viele der 30 cm großen Tiere dort leben, können die drei nur raten. Randolf legt eine Spur aus Alkohol und Beeren weg vom Bau. Und tatsächlich - eine der Termiten folgt dieser Spur. Gudrun steigt vom Pferd und sticht auf das Tier ein, aber das flinke Geschöpf kann ihrem Angriff ausweichen und einen Warnlaut ausstoßen. Welcher die Wächtertermiten herbeiruft. Randolf springt nun auch vom Pferd und schlägt schnell mit seinem Schwert zu. Aber auch er kann erst beim 2. Schlag das Tier aufspießen. Mit ihrer Beute treten die Drei schnell einen Rückzug an. Während die Reise weiter zur Roten Steppe geht, entnimmt Randolf dem Tier etwas Blut ab, um eine weitere Zutat zum Heilungsrezept aufzubewahren.

Am nördlichen Horizont bemerken sie eine größere Gruppe von etwa 30 stakenden Gestalten, welche nach Nord-West wandern. Welches Ziel sie wohl haben mögen? Aber es geht weiter zur Roten Steppe. In der Ferne ertönt ein unheimliches Kläffen und Heulen und verklingt auch wieder, ohne das die Helden was erkennen konnten. Einige seltsame Steine, Monolithen gleich säumen den Weg. In einer geschützten Senke schlagen sie am Abend ihr Lager auf. Als die Nacht herabsinkt tauchen am Firmament fahle Gestalten auf, welche von Hunden begleitet, durch die Nacht hetzen. Lily hält vorsichtshalber Liam fest. Aber die unheimliche Jagdgesellschaft zieht an ihnen vorbei. Dafür wird das Gewitter immer heftiger, die Blitze schlagen unweit von ihnen in den Boden ein. Ein Blitz nimmt ihnen kurzzeitig die Sicht - so blendend hell ist er. Und der Donner rollt wie eine Druckwelle über sie hinweg. Sie können gerade noch die Pferde halten. Widmar kommt kurz zu Bewußtsein und teilt Randolf mit, das sie zu den Zwergen müssen. Da diese und Wilbur Burscheidt Stücke eines Schwertes gegen den Drachen besitzen. Randolf, Gudrun und Lily wissen nicht so recht was sie von Widmars Worten halten sollen - sind das Fieberträume oder hat Widmar gar eine Vision? Das Gewitter zieht ab.

Am nächsten Morgen, am 14. Juli, geht es weiter über eine matschige Steppe. Die drei halten eifrig Ausschau nach der letzten Zutat zum Heiltrank. In der Ferne, wo wahrscheinlich der Blitz eingeschlagen ist, scheint alles aus schwarzem Glas zu sein. Am Rande dieser Fläche stehen drei stark verkohlte Bäume. Etwas lebendiges scheint es außer den Helden doch in dieser Steppe zu geben - eine in Weiß gewandete Gestallt Person bewegt sich gen Osten, mehr stolpernd und fallend als laufend. Nach kurzer Beratschlagung gehen die Helden zu den Bäumen, in der Hoffnung dort noch etwas Rotdornsalm für das Heilmittel zu finden. Das Glück ist mit ihnen -im Schatten der Bäume finden sie die letzte nötige Zutat. Randolf stellt aus den gesammelten Zutaten eine Salbe her und streicht die stinkenden Salbe anschließend über die Einstichstelle in Widmars Nacken. Eine halbe Stunde später ist Widmars Fieber gesunken und nach einer weiteren halben Stunde wacht er auf. Lily, Randolf und Gudrun berichten ihm von den Ereignissen der letzten Tage. Anschließend berichtet Widmar seinen Kameraden von seinen Träumen: das es einen Drachenangriff geben wird, welcher ein ganzes Dorf zerstört. Und das für den Kampf gegen den Drachen ein besonderes Schwert benötigt wird. Ebenso ist eine Königin in Gefahr und er warnt vor einem Verrat. Die anderen drei sind sehr skeptisch und wissen nicht so recht, was sie von Widmars Worten halten sollen.

Da Widmar nun aber wieder gesund ist, machen sich die Helden auf, um der seltsamen Gestalt über die Glasfläche zu folgen - die Person könnte ja verletzt sein. Randolf ist sehr davon überzeugt, das es sich um einen alten Zausel handelt, welcher Schwierigkeiten hat, auf der glatten Fläche zu laufen. Und der Untergrund ist wirklich sehr glatt, aber die Helden können sich im Sattel halten (Ein Glück das Pferde vier Beine haben) Als sie sich der Gestalt nähern, stellen sie fest, das es sich um eine barfüßige Frau in einem ehemals weißen Leinenkleid handelt. Als diese die Hufschläge hinter sich hört, gerät sie sichtlich in Panik und versucht schneller voran zu kommen. Sie ist einige Jahre älter als die Gefährten. Als sie die Frau eingeholt haben, versucht Randolf sie mit seinem Charme zu beruhigen.

Die Frau ist verwirrt und fragt nach, wo sie denn hier sei und wer sie ist. Widmar und Gudrun kommt sie vage bekannt vor, aber sie können nicht bestimmen woher. Die Frau kann sich an gar nichts vor dem Gewitter erinnern. Es scheint als ob etwas ihr alle Erinnerungen geraubt hat. Selbst an den grellen Blitz kann sie sich nicht erinnern, nur an den lauten Donner. Widmar gibt ihr seinen Mantel und etwas Wasser, während Randolf sie nach Verletzungen untersucht. Die Gefährten bieten der Unbekannten an, sie bis zur nächsten Siedlung mitzunehmen. Nun zu fünft ziehen die weiter gen Westen durch die Steppe.

15. Juli

Im Laufe des Tages erreichen sie den Rand der Steppe. Unterwegs haben sie sich mit der Frau auf den Namen Sarah geeinigt, er gefällt ihr, um sie besser ansprechen zu können. Am Abend zieht Randolf wieder seinen Schutzkreis, aber trotzdem halten sie zusätzlich Wache, da die vier ein Gefühl haben, als ob etwas kommen wird.

Zu Gudruns Wache, am Morgen des 16. Julis, hört sie aus der Ferne klagende Laute, aber irgendwie klingt es wie ein trauriges Lied. Ein eisiger Schauer durchläuft sie. Als die Laute näher kommen meint sie Worte zu hören, wie „ihre Zeit ist gekommen“ und „ich komme sie zu holen“. Eine unheimliche Gestalt kommt näher - der Warnkreis schrillt auf, was die anderen hochfahren lässt und die Todesfee greift Gudrun an. Die Pferde wiehern schrill, können sich aber nicht losreissen. Gudrun schlägt mit ihrem magischen Bogen zu - und hindurch, und verliert dadurch ihren Bogen. Lily eilt ihr zur Seite und greift die Banshee mit ihrem Schwert an und trifft, aber auch die Todesfee schlägt nach Lily. Diese kann dem Angriff nicht ganz ausweichen und erhält einen Kratzer. Widmar versucht eine andere Taktik und spricht die Todesfee an. Gudrun hechtet nach ihren Bogen und Lily schlägt nochmal zu. Als Widmar die Fee nochmal anspricht, wendet sie sich ihm zu. Die Todesfee fordert Sarah - ihre Zeit ist gekommen. Die Banshee handelt auf Befahl ihres Herrn Okmandur, dem Herrn über dem Tod. Randolf versucht nun auch die Banshee von ihrem Vorhaben abzuhalten, nachdem Widmar zum Entsetzen seiner Gefährten, dieser gestattet hat, ihren Auftrag zu erfüllen. Randolf kann die Banshee aber nicht davon überzeugen, Sarah doch am leben zu lassen. Auch Gudrun und Lily setzen sich vergeblich für Sarah ein. Da ihnen nichts anderes übrig bleibt, greifen sich nochmals die Banshee an und besiegen die Todesfee. Sarah ist ihnen sehr dankbar für die Rettung vor der Todesfee, auch wenn sie sich immer noch an nichts erinnern kann und erst recht nicht, warum jemand ihren Tod will. Nach einem hastigen Frühstück geht es weiter gen Westen.

Am 17. Juli erreicht die Gruppe Giselers Hof. Ein ehemaliger Posten des Kaiserreichs, noch immer stark befestigt wie eine Garnison. Beim näherkommen sehen die fünf Kampfspuren und Skelettrest, ebenso 2 frisch ausgehobene Gräber. Auf dem Hof leben mehrere Familien. Die Wächter fragen die Gefährten wer sie sind und was sie hier wollen. Randolf übernimmt das Wort und gibt Auskunft. Da der Angriff einer großen Gruppe Skelette und Gruftschrecken erst vor wenigen Tagen war, sind die Leute verständlich etwas misstrauisch Fremden gegenüber. Randolf hat wieder mal die richtigen Worte gefunden und die Gruppe wird ins Innere eingeladen. Die Wächter erzählen, das es die erste Skelettgruppe war, welche aus so vielen Gestalten bestand, sonst waren es immer nur viel kleinere Gruppen, die hier herumstreunten. Der Vorsteher des Hofes, Harald Bürschdner fragt, warum die Gruppe unterwegs sei und erhält von Randolf Auskunft. Ein Austausch über die letzten Ereignisse findet statt. Leider kennen die Leute auf dem Hof auch Sarah nicht. Die Helden erfahren, das vor ca. 2 Wochen 2 Reiter des Kaiserreiches hier waren, aber alles war ganz harmlos abgelaufen. Dafür können sie Randolf etwas über Centauren berichten, ein sehr scheues Völkchen. Als er sich nach der Herkunft der Skelette erkundigt, werden ihnen Münzen aus Mondstadt, der Kaiserstadt, Deneb und einigen anderen Städten gezeigt, welche die gefallenen Skelette dabei hatten.

Die Helden decken sich mit frischem Proviant und anderen notwendigen Sachen ein. Widmars Charme zahlt sich aus - Harald erzählt von einem versteckten achteckigen Raum im Keller des Hofes, welcher mal durch Zufall entdeckt wurde. In diesem Raum befindet sich eine achteckige Vertiefung in der Mitte und ein goldenes Band. Die Helden möchten gerne mal diesen Raum besichtigen - was ihnen auch gestattet wird.


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kampagnen/beyondthewall/bericht05.txt · Zuletzt geändert: 2017/11/27 20:32 von Stefan