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Gudrun Pfeilmacher

Hinrichs Hof ist das Zuhause von Gudrun Pfeilmacher, der jungen Waldläuferin. Sie ist die jüngste von 8 Geschwistern, und hat, wie bereits ihr Vater und Generationen vor ihm, in ihrer Kindheit die Schafe auf dem Berg gehütet. Ihre spärliche Freizeit nutzte sie, um sich im Spiel mit den anderen Kindern zu messen, wobei sie jedes Spiel gewann. Mit der Zeit wollten jedoch nur noch wenige, darunter auch Egon Müller, mit ihr spielen. Schon vorher zu wissen dass man wieder verlieren wird, das mochten die wenigsten Kinder. In der Freundschaft mit Egon Müller sahen die Eltern ein Zeichen, um eine spätere Heirat abzusprechen.

Im letzten Herbst traf sie einen Vorreiter der Kaiserstadt auf der Straße nahe des Dorfes. Sie geriet mit ihm in Streit und er schlug sie mit der Reitpeitsche. Sie ist sich sicher, dass er sich an ihr Gesicht erinnert.

Mit den Jahren wurde der Ruf der Wälder immer stärker in Gudrun, die meiste Zeit verbrachte sie außerhalb des Dorfes. Sie lernte zu Jagen und Fallen aufzustellen und kam nie mit leeren Händen heim. Gemeinsam mit Lily hat sie im letzten Winter einen wilden Eber erlegt und diesen dem Dorf gestiftet.
Eines Tages fand sie eine kleine Flöte, und im Wald konnte sie ungestört den Umgang mit dem Instrument üben. Den Tieren waren die anfänglichen Mißtöne egal, und im Dorf war nichts davon zu hören. Mit der Zeit jedoch wurde sie geschickter und konnte der Flöte die schönsten Melodien entlocken. Doch die wenigsten wussten von diesem Talent.

Bei einem Streifzug war sie auch in der Nähe merkwürdiger Ruinen, die aus fremdländischen Steinen erbaut wurden und lange verlassen waren. Von dort brachte sie ein Stück einer uralten Marmorstatue mit heim. Bei ihrem Streifzug entdeckte sie, dass die Ruinen nicht länger verlassen waren, sie sah dort viele seltsam gekleidete verschleierte Wesen, die das Gebiet wohl für sich beanspruchten.

[Bildquelle: http://fav.me/d8u8kh0 (Creative Commons Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 3.0 License.)]

Hinrichs Hof ist seit mindestens 4 Generationen im Familienbesitz. Gudruns Vater Heinrich erzählt oft, wie es war als er als Junge das erste Mal mit seinem Großvater Heinrich auf der Alm war und der Großvater ihm stolz die neue Hütte dort zeigte, in der nicht nur der Hütejunge, sondern auch die Schafe Schutz fanden, wenn das Wetter im Frühsommer oder zu Beginn des Herbstes umschlug. Mittlerweile ist diese Hütte sehr baufällig, und es ist geplant sie im nächsten Frühjahr zu erneuern.

Gudruns Mutter Henrieke stammt aus Ziegenhain, einem kleinen Örtchen weit im Norden. Anton (32), der älteste Sohn und Hoferbe, ist bereits verheiratet und hat zwei Kinder, Sebastian (14) und Josef (10) . Sein Ältester ist bereits 14 und hat Gudrun beim Schafe hüten auf der Alm abgelöst.

Barbara (28) und Bernhard (28) sind Zwillinge, sehen sich aber nicht ähnlich. Barbara lebt noch in Mühlstädt, hat aber keine Kinder. Sie kümmert sich oft um die älteren Bewohner Mühlstädts und ist mit den Schneiders befreundet.

Christian (24) und Daniel (22) sind ebenfalls nicht mehr in Mühlstädt. Christian hat in den Ziegenhof der Fischers in Osterwall eingeheiratet. Daniel versucht sich als Bäckergehilfe in Schlüters Bäckerei in Ostenmark. Elfriede (21) hat das Haus ebenfalls verlassen. Sie ist als Haustochter bei den Schneiders in Ostenmark untergekommen. Nur Friedrich (19) und Gudrun (18) leben noch auf Hinrichs Hof.


kampagnen/beyondthewall/gudrun.txt · Zuletzt geändert: 2017/07/27 13:44 von Stefan