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Mühlstädt

Das Dorf Mühlstädt liegt zwischen dem Fluß Miel und den nahen Zibbenbergen. Im Westen, jenseits der Miel, liegen die grünen Wipfel des Hegewalds, während das Dorf im Norden durch die sanft geschwungenen Mielhügel begrenzt wird.

Am zentralen Marktplatz liegt die Dorfschänke „Zum Alten Eber“, hier findet sich auch die Bäckerei von Melisande. Der Name Mühlstädt rührt von seinen Mühlen her, die mit das Erscheinungsbild des Dorfes prägen. Am Fluss klappert das Mühlrad einer Wassermühle, welches die Webstühle der Weberei antreibt, während auf einem Hügel im Osten, für alle gut sichtbar, die Windmühle der Familie Müller ihre Arbeit verrichtet.

Obwohl das Dorf weit von dichten Besiedlungen entfernt liegt, ist Mühlstädt bekannt für seine hochwertigen Wollstoffe. Jeweils Mittwochs und Samstags findet auf dem Marktplatz ein kleiner Markt statt. Während Mittwochs hauptsächlich Nahrungsmittel aus der Umgegend gehandelt werden, bilden am Samstag die fremden Händler den Schwerpunkt.

Karte von Mühlstädt

Bräuche und Riten

Bestattung der Verstorbenen

Erdbestattung gibt es nicht, das umgebende Land muss „vernünftig“ genutzt werden, und nicht in dem man seine Toten dort begräbt. Bei früheren Völkern wären Erdhöhlen o.ä. benutzt worden, aber in Mühlstädt ist das auch nicht üblich. Selbst bei den Ältesten nicht. In Mühlstädt werden die Verstorbenen auf dem Ritualplatz verbrannt. Der Ritualplatz liegt außerhalb des Dorfes, in Richtung der Hügelgräber. Im Gegensatz zu der „normalen“ Bevölkerung, welche auf dem Ritualplatz einfach nur verbrannt werden, findet für die Ältesten jedoch eine besonderes rituelle Todesfeier statt. Das ganze Dorf versammelt sich dann dort, jeder legt eine Opfergabe zum Leichnam, damit dieser auch gut gerüstet und versorgt seiner schweren Aufgabe als „Gott“ nachgehen kann. Hintergrund: Es wird teuer für jeden, einen Ältesten aus dem Weg zu räumen.

Besondere Festtage

Jeden 1. September des Jahres werden große Feierlichkeiten zu Ehren der verstorbenen Ahnen abgehalten, die von den jetzigen Dorfältesten Organisiert und geleitet werden. Wieso es der 1. September ist, weiss man nicht mehr so genau, es gibt aber eine mythische Geschichte über Wildobin Hückschreck, einen der Ältesten, dem zugeschrieben wird, dass er die Hücken aus Mühlstädt vertrieben hat. Wer die Hücken waren, weiss man ebenfalls nicht mehr so genau, aber natürlich hat jeder da etwas zu zu sagen. Zum Sonnenuntergang findet eine große Andacht statt - es gilt als unhöflich, wenn man als Mühlstädter nicht daran teilnimmt. Deswegen nehmen natürlich möglichst alle Mühlstädter daran teil.

Wichtige Personen

Boromir Müller

Einer der Dorfältesten und ehemaliger Müller.

Egon Müller

Egon Müller ist der älteste Enkel von Boromir, außerdem ist er der Verlobte von Gudrun Pfeilmacher. Zur Zeit befindet er sich nicht im Dorf Mühlstädt, sondern in Mielfurt.

Brondulf

Brondulf fand im Mühlstadt seine beim Hochwasser vom April 213 vermisste Frau Katla wieder. Gemeinsam mit Katla richtete er das leerstehende Haus der Hüksdorfs, das seit dem Verschwinden des Klaus-Heinrich Hüksdorf im Winter 207 immer mehr verfiel, wieder her. Stefan, der Schmied fand in ihm einen geschickten Mitarbeiter. Gegenseitig konnten sie sich noch etwas beibringen. Im Juni 213 stellte sich heraus, dass Brondulf ein Abkömmling des Hammerclans ist.

Edgar Pfostenhauer

Einer der Dorfältesten, der die Familienchronik der Pfostenhauer wie einen Schatz bewahrt. Er galt als der gelehrteste der heutigen Dorfältesten, doch da er mittlerweile dazu neigt ewig lange Geschichten zu erzählen, bis er auf den Punkt kommt, wird oft bevorzugt ein Bogen darum gemacht, gerade ihn zu fragen - doch dies würde natürlich niemand offen zugeben. Seine Tochter Else sorgt sich mit ihren Mann und den drei Enkelkindern sehr gut um ihn. Else ist für ihre außerordentliche Geduld und Hilfsbereitschaft wohlbekannt - sicherlich wird sie eines Tages auch zu den Ältesten aufsteien können.

Goro Gao

Ein mysteriöser, weiser Einsiedler von weit-weit weg.

Er kam im Frühjar 209 daher. Fast jeder im Dorf bekam mit, dass sich Goro Gao mit Salvia mehrere Tage stritt, bevor er sich unweit der Ruinen niederließ. Er trägt stehts Lederkleidung, die eines Waldmannes nicht unähnlich zu sein scheint, jedoch zeigte er im Sommer 209, dass er sich durchaus mit Kräutern und Tränken auszukennen scheint. Das Dorf fühlt sich natürlich bei der Anwesenheit eines solchen mysteriösen Fremden recht unwohl, doch hat sich Goro Gao zwar trotz seiner Verschlossenheit stehts hilfsbereit gezeigt, wenn jemand im Dorf in Not war (ja, er scheint sogar stehts schon vorbereitet, als wenn er es schon geahnt hätte!). Dadurch hat sich Goro Gao doch einen gewissen Respekt im Dorf erkauft und wird toleriert. Seitdem in den Ruinen verschleierte Personen aufgetaucht sind, wird im Dorf viel getuschelt, ob Goro Gao sie vielleicht erwartet hätte - wieso sonst sollte er sich so unweit der Ruinen, wo sonst niemand wohnt, niedergelassen haben?

Halma

Halma ist Widukinds Frau, auch sie betätigt sich als Fischerin.

Katla

Katla ist Brondulfs Frau. Sie wurde während des Hochwassers im April 213 von einigen Mühlstädtern aus der Miel gerettet. Sie ist handwerklich sehr geschickt und arbeitet in der Weberei.

Melisande

Melisande ist die Bäckerin des Dorfes. Im Jahr 208 starb ihr Mann Egon und seitdem ist sie alleinige Herrscherin in der Backstube. Wann immer man die Backstube betritt, knetet sie Teig und der Duft frischgebackener Brote und Kuchen umgibt einen. Die Spuren ihrer Tätigkeit sind ihr auch anzusehen, die Lästerzungen Mühlstädts behaupten, man könne ihr ansehen welches Mehl sie gerade verwendet hat.

Seit 2 Jahren wird sie von ihrem Sohn Alfred (17) in der Backstube unterstützt. Die übrigen Kinder, Elfriede (12), Fritz (14) und Magda (16) gehen ihr im Haushalt zur Hand. Nur die Lütte (7) hat noch keine Aufgaben.

Nikolaus

Wirt und Besitzer der Schänke „Zum Alten Eber“. Fragt man die Dorfbewohner, so ist Nikolaus schon ewig der Wirt der Dorfschänke. Bartlos, kurzgeschorenes Haar und sehr wortkarg, das ist Nikolaus. Nur wenn ihm etwas absolut gegen den Strich geht wettert er los. Dann sollte man besser nicht in seiner Nähe sein.

Oswald Klüver

Oswald Klüver ist ein hochgewachsener, unauffälliger junger Mann. Einen richtigen Beruf hat er wohl nicht gelernt, aber hilft immer gerne bei der Ernte oder in der Weberei aus. Um Waffen macht er einen großen Bogen, er sagt immer das sei nur etwas für Krieger. Er ist Anfang 20, etwa 6 Fuß groß und hat sich seit etwa 2 Jahren einen blonden Bart stehen lassen, um mehr Eindruck bei den jungen Frauen zu machen.

Salvia

Die Hexe des Dorfes, Salvia ist jedoch seit gut einem Jahr verschwunden.

Salvia hat rotblonde, schulterlange Haare und hat kleine Falten an den Augen. Sie ist mittelgroß. Sie hat hellgrüne Augen. Ihre Nase ist schmal und recht spitz. Sie trägt meistens grüne wollene Kleider. Sie war zum Zeitpunkt ihres Verschwindens etwa Mitte 40.

Sie kann manchmal herrisch sein – so hat sie Randolf häufiger zurecht gestutzt, wenn dieser etwas vergessen hatte oder sie mit zu vielen Fragen genervt hat. Obwohl sie eher kalt und distanziert war, lagen ihr die Mühlstädter immer am Herzen und sie hat mit Kräutern geholfen, wenn jemand krank oder verletzt war. Sie ist eher eitel und trug auffälligen Silberschmuck: einen mit Sternen verzierten Reif im Haar und Ringe an den Fingern. Mit zerstoßenen getrockneten Kräutern hat sie auch Tinkturen und Puder hergestellt, um ihr Aussehen zu verschönern. Sie war sehr wissbegierig, hat aber Randolf nur nach und nach Einblick in ihre Geheimnisse gegeben. Sie meinte dafür sei später noch Zeit und er sei noch nicht reif genug.

Stefan

Stefan, der Schmied von Mühlstädt. Ist vor Kurzen nach Ostenmark aufgebrochen, um dort einige Einkäufe zu erledigen. Hilmar, sein Schmiedegeselle, ist zwar nicht so geschickt wie Stefan, aber hält derzeit die Stellung und erledigt das Nötigste.

Widukind

Ehemaliger Sölder, hat sich in Mühlstädt niedergelassen und betätigt sich jetzt als Fischer.

Randolf und Widmar erzählte er viele seiner alten Geschichten, anderen gegenüber ist er über sein früheres Leben nie wirklich aufgeschlossen gewesen.

Familie Pfeilmacher

Das Zuhause der meisten Mühlstädter Pfeilmachers ist Hinrichs Hof. Mittlerweile haben Heinrich und Henrieke, die Eltern von Gudrun, ihre Rolle als Altzüchter angenommen. Anton, der älteste Sohn, hat den Schafhof bereits übernommen und lebt dort mit seiner Frau Andrea und den Söhnen Sebastian und Josef. Auch die beiden jüngsten Kinder von Heinrich und Henrieke, Friedrich und Gudrun, leben noch mit auf dem Hof.

Barbara und Bernhard Pfeilmacher

Die Zwillinge Barbara und Bernhard Pfeilmacher sind noch in Mühlstädt. Gemeinsam haben sie sich ein altes, verfallenes Häuschen am Waldrand wieder hergerichtet. Seit Salvia verschwunden ist kümmert sie sich meist um die Frauen des Ortes, denn diese haben zu ihr mehr Vertrauen als zu Randolf. Sie ist eine Freundin der Schneiders und steht ihnen seit Lisas Verschwinden sehr zur Seite. Ihr Bruder Bernhard ist anstelle des Vaters im zeitigen Frühjahr zum alljährlichen Viehmarkt nach Fölsen aufgebrochen, jedoch bisher nicht zurückgekerht.

Wichtige Orte

Bäckerei

Es ist seltsam, niemand weiß wann die Bäckerei gebaut wurde. Egal wen man fragt, meist heißt es: „Die gab es schon immer“. Einige wenige erinnern sich noch an den großen Umbau vor 56 Jahren, der noch zu Zeiten von Egons Eltern stattfand. Beinah wäre damals die ganze Bäckerei dabei eingestürzt, weil man die alten Balken wieder verwenden wollte. Allerdings waren einige davon in den Jahren morsch geworden. Auch die kleineren Renovierungen werden erwähnt, die meist stattfanden wenn Melisande schwanger war.

Betritt man heute die Bäckerei durch die Vordertür, so ist man zunächst in einem kleinen Vorraum, in dem zu bestimmten Zeiten auch die Backwaren verkauft werden. Die Backstube selbst liegt weiter hinten. Dort gibt es mittlerweile 2 Öfen, einen großen Tisch und mehrere Holzregale. Die Treppe zu den oben liegenden Privaträumen ist hinter einer kleinen Tür im Vorraum versteckt.

Brücke über die Miel

Seit 53 gibt es eine Brücke über die Miel. Zunächst war es eine einfache Holzbrücke. Das ging auch einige Jahre problemlos. Dann kam es aber immer wieder zu Schäden. Entweder faulte das Holz unter Wasser einfach weg, oder die reißenden Frühjahrsfluten zur Zeit der Schneeschmelze rissen gleich die ganze Brücke mit. 149 beschloss der Rat der Ältesten dann, dass ein auswärtiger Baumeister kommen müsse. Dieser empfahl einen etwas anderen Standort und eine Brücke ganz aus Stein. 157 war die neue Steinbrücke dann fertiggestellt und hält bis zum heutigen Tage.

Der verwunschene Garten

Ein Garten hinter einer Steinmauer, der von allen Dorfbewohnern gemieden wird. Eine sonderbare Aura umgibt diesen Ort und man verspürt nicht den Drang den Garten zu betreten. Der Garten selbst ist stark verwildert.

Dorfschänke "Zum Alten Eber"

Hexenhütte

Ehemals gehörte diese Hütte der Hexe Salvia, seit ihrem Verschwinden hat Randolf die Hütte übernommen. Hinter der Hütte liegt ein kleines Gärtchen, in dem allerlei Kraut wächst. In einem zusätzlich abgesperrten Bereich wachsen besondere Kräuter, die man besser nicht anfasst oder gar pflückt. Richtig genutzt, heilen diese Kräuter aber gefährliche Krankheiten.

Hinrichs Hof

Der Hof der Familie Pfeilmacher liegt am Rand des Dorfes. Er ist recht einfach gehalten. Ein einstöckiges Haus, in dem die Familie lebt, ein Stall für die Tiere und eine kleine Scheune für das Heu und die Rüben. Gudrun ist hier aufgewachsen.

Holzfällerlager

Mühle

Die Mühle der Müllers liegt leicht erhöht auf einem kleinen Hügel im Dorf. Erbaut wurde die Mühle eigenhändig von Boromir Müller, als dieser ein junger Mann war. Mittlerweile jedoch ist sein Sohn Walter eifrig in der Mühle tätig. In einigen Jahren soll die Mühle an dessen einzigen Sohn, Egon, weitergegeben werden.

Ruinen

Seltsam gekleidete und verschleierte Personen treiben sich an den Ruinen herum. Aber diesem Treiben haben wir ja nun Einhalt geboten, als wir den Zirkel rund um Bernhard Hölder ausgehoben haben. Oder gibt es etwa noch weitere Kultisten in Mühlstädt oder den umliegenden Orten?

Weberei

In den Wohnräumen wuchsen Randolf und Widmar zusammen mit ihren Eltern auf. Während Randolf sich jetzt öfter in der Hexenhütte aufhält, hat Widmar hier immer noch sein kleines Zimmer.

Hinrichs Hof

kampagnen/beyondthewall/muehlstaedt.txt · Zuletzt geändert: 2017/10/03 18:34 von Dennis