#WirBleibenZuhause – Rollenspiel geht auch so

Bundesministerium für Gesundheit

Wie bereits aus meinem letzten  Blog-Beitrag (Das Gemäuer der Noppensteine) entnommen werden konnte, haben auch wir, von Ruhrpottspieler, unsere abendlichen Rollenspielrunden an den virtuellen Spieltisch verlagert. Und ich muss sagen, es klappt bei uns sehr gut. Als Hilfsmittel setzen wir auf Roll20, als virtuelle Spielfläche, und Discord für die Sprachkommunikation. Bei beiden Plattformen kann man sich ganz unkompliziert registrieren und gleich los legen. Ok, für den Spielleiter ist die Einstiegshürde bei Roll20 etwas höher, als für die Spieler, aber wenn man sich da einmal reingefuchst hat, was dank der guten Dokumentation und der vielen Tutorials ohne Probleme möglich ist, dann geht einem das Leiten einer Runde gut von der Hand.

Erfolgreich gespielt in den letzten Tagen haben wir bisher: Der Schatten des Dämonenfürsten, Finsterland und Unity. Am kommenden Donnerstag tauchen wir ein in die Welt von Cyberpunk Red und statten Night City ein Besuch ab. Und am Horizont warten auch schon bereits Die Verbotenen Lande auf uns.

Bildquelle: https://www.zusammengegencorona.de/wirbleibenzuhause/

Das Gemäuer der Noppensteine

Für unsere aktuelle Runde Der Schatten des Dämonenfürsten, bei der wir die Kampagne Geschichten aus dem Schatten spielen, hatte ich für den Dungeon im Wächterhain, aus dem Abenteuer Der seltsame Fall vom verirrten Schwein, etwas Besonderes zur Visualisierung geplant.

Fand die erste Darstellung des Dungeon, für den Abstieg in den selbigen, noch auf einer Flipmap statt, sollte es am letzten Freitag um einiges haptischer werden. Denn in der Zeit zwischen den Spielterminen kam bei mir die Idee auf, den Dungeon mit Lego nach zubauen und nicht nur den Dungeon, sondern jedem Spielercharakter auch eine eigene Minifig-Figur zu widmen.  Da der Dungeon jedoch für Minifigs etwas groß aufgefallen wäre, entschloss ich mich dazu, den Dungeon für Microfigs anzufertigen. Leider kam der Dungeon aber nicht zum Einsatz, denn auf Grund von Corona und Covid-19 hatten wir uns kurzfristig dazu entschlossen für unsere Rollenspielrunden auf Roll20 auszuweichen. Und so steht nun ein knuffiger Microfig-Dungeon auf meinem Schreibtisch, doch bevor er wieder in seine Einzelteile zerlegt wird, will ich das Exemplar der Öffentlichkeit nicht vorenthalten.

Verweise:
Der Schatten des Dämonenfürsten (https://www.system-matters.de/)
Roll20 (https://roll20.net/) 
Lego (https://www.lego.com/)

Der Schatten senkt sich…

Der Schatten des Dämonenfürsten hat mittlerweile auch unseren Spieltisch in Finsternis getaucht. Derzeit stehen wir vor dem dritten Abenteuer aus der Kampagne Geschichten aus dem Schatten.  

Die Charaktererschaffung war ein sehr lustiger Auftakt und die Zufallsergebnisse sorgten dafür, das zum einen viel gelacht wurde und zum anderen interessante Figuren dabei heraus kamen. Der Zufall wollte es auch so, dass es sich schon die ein oder andere Verknüpfung der Charaktere untereinander aufzeigte. Ich bin schon auf die persönliche Entwicklung und die angestrebten Pfade gespannt die dann im Folgenden eingeschlagen werden. 

Doch alles der Reihe nach. Die (erste) illustre Runde der Charaktere sah, dank der Zufallstabellen, wie folgt aus: da hatten wir zunächst Kas-IO 19 ein humanoides Uhrwerk, welches Anhänger der Mondgöttin war. Sehr schön passend dazu Eruruk, der Literat unter den theologischen Orks und Straßenprediger der Mondgöttin. Als dritten im Bunde komplettierte  Korwinia, das Wechselbalg, aktuell besser bekannt als Bratzi die Goblindame von der Miliz, das Trio.

Mit unseren drei „Helden“ wagten wir den Einstieg in die Kampagne Geschichten aus dem Schatten. Den Auftakt machte das Abenteuer Ernter des Leids. Während Bratzi, als Mitglied der Braunröcke, auf die Spuren von Vater Gregorius angesetzt wurde, hatten Eruruk und Kas-IO 19 im Stadtviertel Seelenheil vom Verschwinden des Priester erfahren. Alle begaben sich daraufhin nach Kummer, um mehr über die näheren Umstände herauszufinden. Bratzi ergriff auch gleich die Initiative und „rekrutierte“ Ork und Uhrwerk als „Freiwillige“. Oder wollte sie nur verhindern, dass beide auf eigene Faust aktiv wurden? Der Schatten senkt sich… weiterlesen