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  • Die Krone des Leichenkönigs (13th Age)
  • Die Wüste der Verdammnis (D&D Next)

kampagnen:beyondthewall:bericht08

Bericht 08 - Reise nach Ostenmark

Randolfs Bericht…

27.07.213: Die Zwerge haben uns nach der Rückkehr ein Festmahl ausgerichtet und unsere Wunden versorgt. Thedra, Runenmeister Angolf und die Runengelehrtin Theodora setzen sich mit uns zusammen und wir zeigten ihnen die gefundene Lampe mit dem grün pulsierenden Kristall. Diese erkannten den Gegenstand als Gefäß mit der Seele Ogmandurs, ein sogenanntes Phylakterium. Ein solches Gefäß könne die lebende Essenz eines Wesen speichern. Um dieses zu vollbringen sei ein verborgenes Ritual notwendig. Das Ergebnis wäre die Schaffung eines lebendigen Leichnams, welcher unsterblich wäre. Dieser habe nur einen Schwachpunkt: das Seelengefäß. Bei der Prozedur stürbe derjenige der das Ritual ausführe und würde zum lebendigen Leichnam.

Um den lebendigen Leichnam zu besigen müsse man Gefäß und Leichnam zum Ort des Rituals bringen. Dieser wäre jedoch nicht bekannt. Ein solcher lebendiger Leichnam hätte große Macht über Untote wie Skelette, Knochenbestien oder Banshees – wie wir am eigenen Leib ja bestätigen konnten.

Widmar fragte nach den Gefolgsleuten von Ogmandur, die bei ihm bestattet wurden, doch die Zwerge hatten keine genaueren Informationen. Auf die Frage nach seltsamen Ereignissen in Sham erfuhren wir von einem nicht aufgeklärten Mord an einem Zwerg vor einigen Tagen. Der Tote hieß Gerhart Reinstaker und hatte eine Manufaktur für Armbrüste und war Mitglied des Peridur Clans – wie auch Ogmandur. Er wurde mit durchgeschnittener Kehle am 24.07. in seiner Werkstatt gefunden.

Das Zeichen auf dem Golem aus dem Grab von Ogmandur ordneten die Zwerge als zum Tapferbergclan gehörig ein.

Wir beschlossen, Sarah bei Runenmeister Angolf zu lassen, der sie genauer untersuchen wollte. Lily bot sich an, sie zu beschützen und wir ließen auch das Seelengefäß bei den beiden. Ich entsannte sich eines Zauberspruchs den Salvia mir immer und immer wieder in der Lehrzeit eintrichterte und versuchte mit diesem Sarahs Wesen zu erkennen. Ich erkannte in ihr eine neutrale Person.

Bevor wir aufbrachen tauschten wir „unsere“ Pferde gegen welche ohne Brandzeichen aus.

01.08.213: Ohne weitere Vorkommnisse erreichten wir Ziegenhain. Ingolf begrüßte uns und sagte, dass die Leute wieder nach Ostenmark zurückkehren würden, weil sich der Drache nicht mehr gezeigt hatte. Allerdings wäre in der letzten Woche erneut und untypisch für die Jahreszeit wieder die wilde Jagd vorbeigezogen.

Der etwas seltsam wirkende Rutger erzählte uns auf die Frage nach Ogmandur, das ein knochiger Zwerg vor einem Monat mit 5 Kindern und Lebkuchen in den Warstaltwald gegangen sei und die Kinder nicht mehr herauskamen. Er warnte uns vor dem Wald, der ein alter Wald sei und besonders vor der alten Weide. Der Wald würde Reisende in Bäume verwandeln. Doch Rutger galt im Dorf als Spinner, so dass wir diesem Gerücht erstmal nicht weiter auf den Grund gehen wollten.

Wir quartierten uns im Gasthaus ein und jeder von uns träumte.

Widmar von einer feurigen, bearbeiteten Höhle mit Säulen, Bögen und einer großen Halle. Er sah menschengroße gerüstete Wesen mit Helmen die Ansätze von Flügeln die wie Membrane aussahen hatten. Dann hörte er eine durchdringende Stimme die sagte „er“ sei in der Nähe und man solle ihn zu ihm bringen. Daraufhin verblasste der Traum.

Ich träumte von einem Wald in welchem ich körperlos schwebte. Am Boden sah ich Salvia, die durch den Wald irrte und von Dornen gezeichnet war. Sie blieb erschöpft stehen und sprach in meine Richtung: Randolf könntest du mich doch nur hören. Folge nicht dem Weg den ich gegangen bin, denn der berge nur Gefahren. Mache nicht denselben Fehler wie ich. Daraufhin verblasste der Traum.

Gudrun träumte von unterirdischen, behauenen Gängen, die ihr bekannt vorkamen. Sie kam in einen größeren Raum mit einer zerstörten Statue und nahm Fragmente davon in die Hand. Sie hatte das Gefühl, die Teile schon mal in der Hand gehabt zu haben. Sie erkannte das Gesicht einer jungen Frau ⇒ Sarahs Gesicht. Plötzlich durchzuckte sie die Erinnerung: es war die Statue die sie schonmal zusammengesetzt hatte, in den Ruinen bei Mühlstädt, wo der geheime Kult versucht hatte, ein Wesen wieder zum Leben zu erwecken.

02.08.213: Wir erwachten und tauschten uns aus. Widmar schlug vor, Ernst, den Hexer des Ortes, aufzusuchen. Ingolf erzählte uns, Ernst würde sich für den Turm ohne Eingang interessieren. Ernst hatte zwei Lehrlinge namens Hubert und Staller. Ernst sah streng aus, war stämmig und in eine Robe gekleidet. Er hatte einen grauen Vollbart, kurz geschnittenes Haar, war groß und wirkte mit seiner graden Haltung militärisch auf uns.

Auf die Frage nach Salvia sagte er, er hätte sie schon lange nicht mehr gesehen. Den Sitz der Weisen, wohin Salvia reisen wollte, beschrieb er als Steinkreis aus mächtigen Menhiren, der nördlich des Ambossgebirges liegen würde. An den Gerüchten über den Warstaltwald wäre etwas Wahres dran und die alte Weide sei älter als die menschliche Besiedlung in dieser Gegend.

Wir reisten weiter nach Ostenmark.

03.08.213: Wir erreichen die Ausläufer des Zibbengebirges und nähern uns Ostenmark, die wie beschrieben ordentlich aussah. Gudrun erzählte uns von Schlüters Backstube. Vor dem eigentlichen Ort lagen lose Gehöfte. Wir kamen zu einer übermenschengroßen, gerüsteten 3 Meter großen Statue, der der Kopf fehlte. Auf der Statue im Schulterbereich sahen wir frische, große Kratzspuren. Anhand der Länge und Abstände schlossen wir auf einer sehr großes Tier wie einen Drachen. Im Erdreich fanden wir Spuren von Klauen und schätzten die Größe der Bestie auf 15 bis 20 Meter.

Wir gingen weiter bis von einer Weggabelung uns ein Junge und ein Mädchen panisch auf uns zu rannten und schrien, der Frost käme.

Wir beruhigten die Kunder und folgten dem Weg zu einem Gehöft, das ein Schild als Jansens Hof bezeichnete. Die Scheune wies verbrannte Spuren auf, aber jemand hatte begonnen sie wieder in Stand zu setzen. Vor dem Gehöft bildete Raureif eine weiße Linie kreisförmig um den Hof herum. Dahinter war es kalt um den Gefrierpunkt. Auf dem Hof lag eine Leiche. Wir hörten ein Schnüffeln aus den Bäumen neben der Scheune. Es kam von einer hundeartigen Kreatur mit 1,2 Metern Schulterhöhe, sehr kräftigem Körperbau und blau geschecktem Fell in welchem Eiskristalle glitzerten. Das Tier knurrte uns an und seine Augen leuchteten. Aus der Scheune hörten wir eine fremde Sprache, die uns wie zwergisch vorkam. Dann hörten wir Kampfgeräusche und ein Röcheln. Der Hund bewegte sich Richtung Scheune, doch Widmar geling es, ihn einzuschüchtern. Ich und Gudrun nutzten die Gelegenheit und liefen zur Scheunentür. Die Scheune auf dem Hof gehörte zu einem Zwerg. Zwei weitere lagen tot in der Scheune. In der Scheune standen zwei mit blau schimmernden Plattenpanzern gerüstete Ritter, die Totenschädelfratzen hatten. Einer der Ritter war verletzt. Sie waren zwar bedrohlich aber nicht offen feindselig. Sie sagten sie hießen Artair und Tarazel. Ich sprach Wesen erkennen und erkannte sie als unnatürlich und chaotisch. Sie meinten die Zwerge hätten ihnen nicht helfen können, aber sie spürten, dass wir in ihrer Nähe gewesen seien. Sie suchten ihre Herrin, das Licht in der Dunkelheit ⇒ sie meinten wohl Sarah.

Wir fanden im Gespräch heraus, dass sie zur wilden Jagd gehören würden, Ogmandur ihr Feind sei und Sartala, was wohl Sarahs richtiger Name zu sein schien, ihre Herrin sei. Ich erkannte zu spät, dass Ogmandur ihr Feind sei, doch zum Glück schlug mir Gudrun kräftig in die Rippen als ich fast eine blöde Bemerkung machte. Ich war froh, solch eine weise Freundin zu haben.

Wir erkannten die 3 toten Zwerge als diejenigen, zu welchen wir uns bei unserem ersten Aufenthalt in Ziegenhain an den Tisch gesetzt hatten.

Eine Erinnerung durchzuckte uns: Im Abenteuer um den geheimen Kult hatten wir Hinweise auf die Todesgöttin Sartala gefunden.

Wir steckten die Waffen weg und auch die Ritter senkten die Waffen. Wir sagten, Sartala sei im Moment nicht hier. Die Ritter warten uns, dass der Hund Okap unsere Fährte hätten und sie uns wiedersehen würden. Sie stiegen auf ihre Pferde und preschten los und verschwanden nach kurzer Zeit. Der Kältekreis löste sich auf.

Aus dem Bauernhaus kamen die Eltern der Kinder gelaufen. Sie sagten, die Zwerge hätten vom Drachen gehört und das Dach reparieren wollen.

Widmar vermutete, dass der Hund die Nähe Sarahs/Sartalas bei den Zwergen gespürt hatte, die ja mit ihr am Tisch gesessen hatten.

Wir lasen im Buch des Kultes, was wir mit uns führten und fanden ein Binderitual für einen minderen Dämon namens Sartala.


Übersicht


kampagnen/beyondthewall/bericht08.txt · Zuletzt geändert: 2018/01/03 20:19 von Stefan