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Schrecken der Vergangenheit

Unsere zwei Ermittler Sophie Hoffmeister und Fritz Hübner, beide Mitglied der Janus-Gesellschaft, verschlug es in das verschlafene Städtchen Rastatt am Rhein. Hier sollten sie für ihren Geheimbund einige Dokumente aus einem alten Haus sichern. Unterstützt wurden sie bei ihren Untersuchungen in Rastatt durch Charlotte und Julius Erbschenk. Als unsere Ermittler die gesuchten Dokumente entdeckten, nahm das Grauen seinen Lauf. Der Preuße, eine von den Toten auferstandene Gestalt, begann von nun an sein Unwesen zu treiben. Nach dem der Preuße, zu Lebzeiten unter dem Namen Carl Friedrich von Bahlow bekannt, Julius Erbschenk ermordet hatte, stellten sich Sophie und Fritz der alptraumhaften Gestalt mutig entgegen.  Doch ihre Waffen blieben zunächst wirkungslos und so dauert es nur wenige Augenblick, bis auch Fritz schwer getroffen zu Boden ging. Voller Verzweiflung und mit dem notwendigen Quäntchen Glück, konnten Sophie und Charlotte das Haus der Erbschenks verlassen. Auf dem Weg hinaus ergriff Sophie noch Unterlagen aus dem alten Haus und gemeinsam erreichten die beiden Frauen letztlich die rettenden Räumlichkeiten der Janus-Gesellschaft in Potsdam.

Das Abenteuer wurde an einem Abend gespielt und dauert gut zweieinhalb bis drei Stunden. 

System: Cthulhu, 7. Edition
Abenteuer: Der Preuße, Ein Kurzabenteuer für Janus-Gesellschaft in den 1920er Jahren; Pegasus Press

Blick auf die Spielfläche im FoundryVTT

Ganz auf Ermittlungen eingestellt

Als kleiner Lückenfüller in der Urlaubszeit hatten wir uns vorgenommen, den ein oder anderen Fall mit Private Eye zu spielen. Mit Der große Arcana von Tobias Limberger wagten wir uns als erstes in das Metier der Ermittlungen. Danach folgte dann noch Die Erbschaft von Andreas Winkel. Beide Fälle konnten von den Ermittlern erfolgreich gelöst werden und ließen sich bequem an einem Abend durchspielen. Wer sich auch mal daran versuchen möchte, der findet die beiden Abenteuer auf der Internetseite der Redaktion Phantastik als kostenlosen Download.

Gespielt haben wir über die Plattform FoundryVTT, das folgende Bild gibt einen kleinen Einblick in die Spieloberfläche mit Journal-Einträgen, Szenen und Akteuren.

Die Wüstnis lockt

Die Gruppe rund um Glubschauge (Goblin), Blutdurst (Ork), Fröhlich (Wechselbalg) und R.E.D (Uhrwerk) hatten den Ort Esker am Rande der Wüstnis erreicht. Eigentlich führte sie nur ein einfacher Botenjob in diese Gegend, doch bei der Ankunft in Esker stellte sich schnell heraus, dass der „Trockene Tod“ in dem Ort umgeht. Bedauerlicherweise infizierte sich auch die Gruppe mit der Krankheit, natürlich bis auf das Uhrwerk, welches immun gegen Krankheiten und Gifte ist. Die Lager verschlimmerte sich auch noch, als eine Gruppe Kreuzfahrer aus Nimmerfall in den Ort kam und diesen quasi unter Quarantäne stellte.

Fest entschlossen ein Heilmittel für sich und den Ort zu finden, stahl sich die Gruppe, ungesehen von den Kreuzrittern, davon. Indizien zur Folge, soll es das gesuchte Heilmittel, oder zumindest ein entsprechendes Rezept in einer der Obisidiangrüfte in der Wüstnis geben. Die Steinige Ebene ist bereits durchquert und man hat sich für den weiteren Weg durch die Aschewüste entschieden.

Ein Teil der Wüstnis für das Abenteuer „Mumienstaub“

Der Schatten des Dämonenfürsten hüllt alles in wohlige Schwärze

Der Sendbote des Dämonenfürsten hat seine blasphemischen Schriften gebracht und nun ist es an mir, neue Jünger zu finden, die im Schatten des Dämonenfürsten die Kunde vom Untergang verbreiten.

Heute kam die Vorbestellung, bzw. die Produkte aus dem Crowdfunding von Der Schatten des Dämonenfürsten vom System-Matters Verlag bei mir an. Neben dem Grundregelwerk waren auch bereits die Abenteuerbände  Der Gott in der Tiefe und Im Angesicht des Grauens im Paket. Komplettiert wurde die Lieferung noch durch zwei voll-farbige Karten, einem Block mit Charakterbögen, dem Artefakt Der Kriegshammer im Postkartenformat und dem Verlags-Newsletter #2 (auf dem Foto nicht zu sehen). Bereits im Dezember soll dann noch die Kampagne folgen. Auf jeden Fall schon mal genügend Material, um in den nächsten Tagen ausgiebig darin zu schmökern.

Coriolis – Aufbruch in den dritten Horizont

Am vergangenen Freitag haben wir mit unserer Coriolis-Runde begonnen. Beim ersten Termin besprachen wir alle gemeinsam das Setting von Coriolis, bevor wir uns dann an die Erstellung des Gruppenkonzepts, des Gruppenraumschiffs und der eigentlichen Spielfiguren machten.

Bereits im Vorfeld waren wir alle sehr fleißig und haben einiges an Übersetzungsarbeit geleistet, um allen Mitspielern einen leichten Einstieg ins Spiel zu ermöglichen. So haben wir bisher den Charakter- und den Schiffsbogen auf deutsch vorliegen, ebenso eine kurze Übersicht über die Regeln.  Beinahe die komplette Charaktererschaffung inklusive Schiffserstellung und Gruppenkonzept wurde ebenfalls übersetzt.

Es gibt nun eine Agentengruppe, welche mit ihrem modifizierten Kurierschiff in den Weiten des dritten Horizonts unterwegs sein wird. Ich glaube wir alle sind schon sehr gespannt, wie sich das Setting anfühlen wird und wie sich die Spielregeln entsprechend einfügen werden.